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Das Gespräch im Überblick

Pater Ambrosius beschreibt das Mönchtum als Abenteuer mit Gott und als Weg, auf dem ein Mensch heil und ganz werden will. Er unterscheidet ein Mönchtum, das wirklich für Gott gelebt wird, von Formen, in denen die Pflege von Tradition und Liturgie das Leben bestimmt. Die frühe Mönchsbewegung deutet er als Aussteigerbewegung aus einer Kirche, die im vierten Jahrhundert zur Staatsreligion und damit zur gesellschaftlichen Selbstverständlichkeit geworden war. Er erzählt von seiner Sehnsucht nach mehr, von Mönchen, die nach Jahren des Scheiterns umgekehrt sind, und von der Angst vor dem Scheitern, die er bei vielen Gottgeweihten erlebt. Beispiele aus der Wüste und vom Berg Athos zeigen, wie Verzicht, Besitz und Freiheit mit dem Gebet zusammenhängen; die Lebensgeschichte des heiligen Porfyrios hat ihn gelehrt, nach Gottes nächstem Schritt zu fragen.

Warum gibt jemand heute alles auf, um Mönch zu werden?

Gast
P. Ambrosius
Erschienen
15. Oktober 2026
Dauer
1:34:31
Format
Video · Audio
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