Das Gespräch im Überblick
Das Gespräch beginnt bei einer Beobachtung: Viele Menschen suchen geistliche Erfahrung, fragen aber nicht mehr nach Gott. Manuel Schlögl, Priester und Professor für Dogmatik und ökumenischen Dialog an der Kölner Hochschule für Katholische Theologie (KHKT), beschreibt christliche Spiritualität als Weg, der das Leben verändert und für andere fruchtbar wird. Er berichtet, dass er selbst kaum mit esoterischen Praktiken in Berührung kam, und erzählt von seiner Prägung durch eine charismatische Gemeinschaft und von seiner Doktorarbeit über die spanische Mystik. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie eine Entscheidung für den Glauben möglich wird: Kirche als Erfahrungsraum, Ratzingers Ermutigung, den Glauben versuchsweise zu leben, der Umgang mit dem Relativismus und die Frage nach dem Wahrheitsanspruch des Christentums im Vergleich der Religionen. Zum Schluss geht es um das, was von Benedikt XVI. bleibt.
Kapitel
- 0:00Vorspann
- 1:57Einfach herrlich, dass Sie da sind, Manuel Schlögl!
- 2:26Alle suchen Spiritualität - aber wenige nach Gott
- 13:50Ich hab alles, wofür brauch ich noch Gott?
- 26:30Wann wird Spiritualität gefährlich?
- 34:57Je spiritueller, desto orientierungsloser
- 49:10Wie wird man heute eigentlich glücklich?
- 55:30Führen alle Religionen wirklich zu Gott?
- 1:05:55Ist die Wahrheit heute überhaupt noch zumutbar?
- 1:15:30Warum ist ausgerechnet das Christentum wahr?
- 1:24:56Was bleibt von Benedikt XVI.?
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Warum sollte ausgerechnet das Christentum wahr sein?
- Gast
- Prof. Dr. Manuel Schlögl
- Erschienen
- 15. September 2026
- Dauer
- 1:33:39
- Format
- Video · Audio
